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Bei Allergien/Intoleranzen

Die Basis meiner Ernährungsberatung für Allergien und Intoleranzen bilden:

  • medizinische Allergietestverfahren, die von einem Arzt durchgeführt wurden (z.B Pricktest der Haut, oder IgE Allergie Bluttest)
  • Ergebnisse der Wasserstoffatemtests mit Laktose, Fruktose oder Sorbit
  • sowie eine spezielle Ernährungsanalyse in Form eines von Ihnen geführten Symptomtagebuchs zur konkreten Abklärung der Allergie bzw. der Unverträglichkeit, welches von mir ausgewertet wird.

Die diätetische Behandlung besteht einerseits in der Elimination des Allergens/Kreuzallergens oder unverträglichen Lebensmittels, andererseits in der Sicherstellung des Nährstoffbedarfs zur Vermeidung von Mangel- und Fehlernährung.

Durch die individuelle, allergenarme oder -freie Ernährungstherapie können die Beschwerden und Ihre Ängste beseitigt und das persönliche Wohlbefinden wieder hergestellt werden. Das individuelle Ernährungskonzept ist das praktische Hilfsmittel, trotz Allergie oder Unverträglichkeit ein gesundes Leben zu führen.

Bis zur Erreichung des individuellen Wohlbefindens werden Sie auf Wunsch von mir begleitet.

Haben Sie dazu noch Fragen?  
Melden Sie sich bei mir, ich bin gerne für Sie unter 0173-69 399 12 erreichbar.

Möchten Sie mehr zu Allergien und Co erfahren lesen Sie hier weiter… 

Allergien, Kreuzallergien, Pseudoallergien und Unverträglichkeiten

Allergien

Echte Allergien sind immer durch das Immunsystem vermittelt. Die Voraussetzung für die Entstehung einer Lebensmittelallergie ist der Übertritt von Eiweißen (Proteinen) des jeweiligen Lebensmittels durch die Schleimhaut und/oder durch eine durchlässige Darmwand. Diese Sensibilisierung gegen ein Lebensmittel erfolgt meist in der Kindheit. Erst dann kann es zur Auslösung von allergischen Symptomen kommen.

Kreuzallergien

Die Kreuzreaktivität stellt ein wichtiges Phänomen bei allergischen Reaktionen dar. Von einer Kreuzallergie (Kreuzreaktion), wird dann gesprochen, wenn IgE-Antikörper, die gegen ein bestimmtes Allergen in einer bestimmten Allergenquelle gerichtet sind, auch andere Allergene in anderen Allergenquellen erkennen können und somit auch bei Kontakt mit diesen anderen Quellen eine allergische Reaktion auslösen können. D.h. wer auf einen bestimmten Stoff allergisch ist, kann auf einen ähnlich beschaffenen Stoff genauso reagieren. 

Eine solche “Doppel-Reaktion” ist etwa auf die Pollen von Gräsern und die Pollen eines verwandten Getreides möglich. Da die Allergene von Gräser-, Kräuter- oder Baumpollen in ihrer Struktur auch den Eiweißstoffen in Früchten und Gemüsesorten ähnlich sind, kann der Körper die Allergene manchmal nicht unterscheiden. Er reagiert auf das Nahrungsmittel mit derselben Reaktion wie auf das Pollenallergen. (z.B. primäre Allergie auf Birkenpollen mögliche Reaktion auf Äpfel, diverse Nüsse…)

Pseudoallergien

Pseudoallergien und Unverträglichkeiten (Intoleranzen) zeigen hingegen das gleiche klinische Bild wie allergische Reaktionen jedoch ohne Beteiligung des Immunsystems.

Pseudoallergien sind dosisanhängig, wo hingegen bei einer starken Allergie bereits bei dem Verzehr einer Spur oder kleinsten Mengen eine heftige Reaktion ausgelöst werden kann.

Bei starken Pseudoallergien (z.B. starker Histaminintoleranz) können sogar heftige Reaktionen stattfinden.

Häufige Pseudoallergene

  • Salizylate und Benzoate natürlicher Herkunft Zusatzstoffe
  • Konservierungsmittel Benzoesäure (E 210–E 219) 
  • Konservierungsmittel Schwefeldioxid und Sulfite (E 220–E 228)
  • Azofarbstoffe (E 102, 104, 122, 129) 
  • Aromastoff Glutamat (E 620–E 625) 

Unverträglichkeiten

Icon WeizenBei Intoleranzen auf bestimmte Nahrungsmittel liegt meist ein enzymatischer Defekt vor, der genetisch oder erworben ist. Dieser Enzymmangel ist ursächlich für die Beschwerden.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten zeichnen sich durch eine sehr hohe Komplexität aus. Zu Reaktionen kommt es oft erst durch das Zusammenspiel verschiedener Faktoren. Teilweise kann ein und dasselbe Nahrungsmittel bei einer Gelegenheit eindeutige Beschwerden hervorrufen und bei einer anderen problemlos verzehrt werden.

Dies führt natürlich bei den meisten Betroffenen zur Verunsicherung. Klarheit bring hier ein von mir systematisch ausgewertetes Ernährungsprotokoll.

Häufige Allergien durch die 12 deklarierungspflichtigen Hauptallergene

Icon Nuss

  • Milch (Casein, Laktalbumin), einschließlich Laktose
  • Hühnerei (Ovomucoid, Ovoalbumin, Ovotransferrin, Lysozym)
  • glutenhaltiges Getreide (Weizen, Gerste, Roggen, Hafer, Dinkel, Kamut oder Hybridstämme davon)
  • Krebstiere
  • Fisch
  • Erdnüsse
  • Soja
  • Schalenfrüchte (Mandel, Pistazie, Hasel-, Wal-, Cashew-, Pecan-, Para-, Macadamia-, Queenslandnuss) und Nebenerzeugnisse
  • Sellerie
  • Senf
  • Sesamsamen
  • Schwefeldioxid/ Sulfit in einer Konzentration von mind. 10mg/kg

Unverträglichkeiten durch

Icon Milch

  • Milchzucker (Laktoseintoleranz)
  • Fruchtzucker (Fruktosemalabsorption)
  • Sorbit (Sorbitintoleranz)
  • Gluten (Glutenunverträglichkeit, Zöliakie/Sprue)
  • Farb- und Konservierungsstoffe
  • Histamin (Histaminintoleranz)
  • andere Nahrungsmittelbestandteile wie z.B. Salicylate

Mögliche Beschwerden bei Nahrungsmittelallergien und –unverträglichkeiten

  • Übelkeit
  • Völlegefühl
  • Blähungen
  • Bauchschmerzen
  • (anhaltende) Durchfälle; weiche Stuhlgänge; Fettstühle
  • Verstopfung
  • Beeinträchtigung der Atemwege
  • Migräne
  • Müdigkeit und Burn out-Syndrom
  • Fließschnupfen
  • Hautreaktionen, wie Hautekzeme, Nesseln, Quaddeln
  • Herzrasen
  • Flush (Erröten des Gesichtes)
  • Depressionen u. Gefühlsschwankungen
  • Nährstoffmangel und dessen Auswirkungen auf den Gesamtorganismus