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Bei Essstörungen

Warum essen wir, was wir essen?

Wir kommen mit den so genannten Primärbedürfnissen, wie Hunger, Durst und der Sehnsucht nach Liebe zur Welt.

Nach der Geburt wirken Erziehungsmaßnahmen der Eltern, sowie soziokulturelle Einflüsse auf die Kinder ein.

Frau mit MaßbandEssen wird in erster Linie von Eltern ausgesucht, zubereitet und uns dann vorgesetzt.

Eltern oder Großeltern verwenden fälschlicherweise Essen als „Erziehungsmaßnahme“. Sätze wie „wenn du das jetzt nicht aufisst, dann bekommst du auch den Nachtisch nicht“ oder “wenn du nicht deinen Teller leer isst, dann wird das Wetter schlecht”, kommen den Meisten von uns bekannt vor. Dies sind nur zwei von wenigen Beispielen, wie unsere Nahrungsaufnahme als “Erziehungsmaßnahme” missbraucht wird.

Zum größten Teil entstehen dadurch jedoch Essgewohnheiten, die eigentlich nicht so von Natur aus angelegt sind und welche das eigene Bedürfnis von Jahr zu Jahr entfremden. Wir lernen nicht mehr auf uns zu hören und das womöglich in noch einigen Lebensbereichen mehr.

Die Tragik ist, dass dies wiederum später zu Depressionen, und/oder Essstörungen führen kann, welche sich in unterschiedlichsten sichtbaren oder unsichtbaren Ausmaß manifestieren können.

Gesellschaftliche Anforderungen, Werbung und das in unserer westlichen Welt vorherrschende makellose und dünne Schönheitsideal können leichte Formen einer Essstörung, aber auch ausgeprägte Krankheiten, wie Magersucht (Anorexia nervosa), Ess-Brech-Sucht (Bulimie), Binge Eating Disorder (Esssucht) oder Fettleibigkeit (Adipositas) mit auslösen.

Irreales Bestreben nach Perfektion intensiviert diese negativ Spirale.

Essen wird zum Kompensationsmedium und Lebensmittelpunkt. Wahre Probleme werden durch den Fokus Essen oder nicht Essen unterdrückt und bei Seite geschoben. Wir konfrontieren uns in diesem Moment nicht mehr mit dem eigentlichen Spannungsgefühl. Gefühle wollen nicht mehr gelebt und gespürt werden. Die Angst vor dem Schmerz, vor Verletzung oder Ablehnung ist zu groß. Zu viel Essen, nicht Essen, Erbrechen oder übertriebener Sport ist der neue, scheinbar “bessere” Ersatz. Es entsteht eine Flucht in eine “neue Welt” und der Beginn eines Teufelskreis.

Ein wesentliches Anliegen meinerseits ist es daher, Ihre persönliche Geschichte und Ihre spezifischen Emotionen zum Thema Essen in meine Beratung mit einzubeziehen.

Eventuell sind Sie sogar bereits stärker von einer Essstörung betroffen, machen Therapie und suchen parallel Hilfe aus dem Teufelskreis.

Gemeinsam finden wir Möglichkeiten, um diese Abwärts-Spirale in eine positive Richtung zu lenken.

In dem Gespräch erarbeiten wir andere Perspektiven und geeignetere Möglichkeiten, wie die der “Kompensation durch Essen”, um Ihre seelischen Bedürfnisse zu stillen.

Um meinen Klienten später neben der ernährungsspezifischen Beratungstätigkeit auch therapeutisch weiterhelfen zu können, mache ich derzeit noch das Studium zum Heilpraktiker für Psychologie.